Fermo

FERMO

Fermo liegt auf einer Hügelspitze, wo einst ein Fels stand, der 1446 zertrümmert wurde, und besitzt sanfte Abhänge, welche ins Tenna Tal und ins Ete Vivo Tal verlaufen. Es besitzt steile Gassen, die sich durch Wohn- und Prunkhäuser des 15. Jh. winden und von einer mittelalterlichen Atmosphäre gekennzeichnet sind.

 

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NICHT ZU VERPASSEN

Domkirche der Heiligen Jungfrau (13. Jh.)
Die in den dreißiger Jahren unter dem Fußboden der Kirche erfolgten Ausgrabungen haben Überreste aus dem 2. Jh. n. Chr. und jene einer frühchristlichen Basilika aus dem 6. Jh. an den Tag gelegt. Die Kirche wurde 1176 auf Befehl von Friedrich Barbarossa zerstört und 1227 wiederaufgebaut. Sie hat eine gotische Fassade aus istrischem Stein, welche durch leicht hervorragende Lisenen und einer Fensterrose von 1348 unterteilt wird. Der Domschatz verwahrt eine Kasel, welche dem Heiligen Thomas gehört haben soll, der 1170 in Canterbury ermordet worden war und 1173 von Papst Alexander II. heiliggesprochen wurde.

Zisternen aus der römischen Kaiserzeit
Unter dem Dominikanerkloster ist ein sehr großes zweistöckig gebautes Zisternensystem aus der römischen Kaiserzeit erhalten; auf jedem Niveau befindet sich eine Zisterne, welche in viele, d.h. mindestens 24 Kammern unterteilt ist, welche je 9 x 6 m groß sind und der Filterung dienen.